Unter dem Projektnamen Mariushöfe entstand in Zusammenarbeit mit Mohr Holzbau eine Wohnanlage mit rund 2.000 m² Wohnfläche. Es handelt sich um ein soziales Wohnungsbauvorhaben, das durch eine Hybridbauweise aus Holztafel- und Massivbau besonders kostengünstig realisiert werden konnte.
Eine besondere Herausforderung stellte die groß dimensionierte Tiefgarage mit notwendiger Wasserhaltung dar. Trotz schwieriger Grundwasserverhältnisse und einer aufwendigen Baugrube konnte ein trockenes, sicheres Fundament errichtet werden. Zudem galt es, die Holzkonstruktionen der außenliegenden Laubengänge dauerhaft vor Witterung zu schützen, ohne auf die offene Bauweise und den Charme der Holzoptik zu verzichten.
Durch die clevere Kombination von Holz- und Massivbauweise ließen sich die jeweiligen Vorteile beider Systeme optimal nutzen. Die Betonbauteile übernehmen die unterirdischen Lasten und die Abdichtung, während die vorgefertigten Holztafelelemente die oberen Geschosse schnell und präzise formen. Die Holzhausfabrik setzte dabei das bewährte Konstruktionssystem ein, von dem der Bauherr direkt profitierte: Hohe Wirtschaftlichkeit im sozialen Wohnungsbau. Innerhalb kurzer Zeit entstand so moderner, bezahlbarer Wohnraum, der funktional und langlebig ist.